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Tagebuch der Festwoche der Christusträger

Acht Veranstaltungen, eine ungewöhnliche Ausstellung in mehr als einem Dutzend Klosterräumen, mehr als einhundert Mitarbeiter und Tausende von Gästen. Während der Festwoche zu unserem 50. Geburtstag war eine ganze Menge los. Hier finden Sie Beobachtungen und kurze Berichte, damit sie die Woche nachempfinden können. Und die Bilder dazu gibt’s in der Festgalerie.

  • Sa 23. JuliUnsere Festwoche im Fernsehen

    Nicht die Reporter von tagesschau, heute oder RTL-Aktuell berichteten über unsere Festwoche, aber doch immerhin idea-Fernsehen. Kurze Interviewausschnitte und visuelle Eindrücke, die der Kameramann zur Eröffnung der Festwoche einfing (und die die Redaktion dann zusammenstellte), zeigte idea-Fernsehen in seinem aktuellen Magazin am 14. Juli. Sie können sich den Beitrag bei YouTube ansehen.

    — Christoph Zehendner

  • So 17. JuliSegnen und gesegnet werden

    Unter diesem Thema rundete ein Gottesdienst die Festwoche ab. Dichte Atmosphäre im Zelt; neben dem Regen strömten auch die Besucher. Eine »Süßwasserblase inmitten eines Salzsees«, so umschrieb Bischof Johannesdotter, Kommunitätenbeauftragter der EKD, die Kommunitäten in unserem Land. Lieder von Frieder Gutscher umrahmten den Gottesdienst. Sichtbares Zeichen der Gemeinschaft: Feier des Abendmahls, ausgeteilt von Schwestern, Brüdern, Kirchenvertretern und Freunden. Der Ausklang spürbar geprägt von der Dankbarkeit für Gottes Wirken in 50 Jahren und hoffnungsvollem Ausblick auf Zukünftiges. GOTT SEI DANK!

    — Schwester Sibylle

  • Sa 16. JuliVersöhnt rocken und dankbar feiern

    Gott sei Dank für seinen Geist der Einheit, der nicht nur die ganze Festwoche geprägt hat, sondern beim Abschlussabend mit Händen greifbar war. Karl, der legendäre CTA-Drummer, der 1995 die Bruderschaft verlassen hatte, rockte mit alten Weggefährten und setzte damit ein wertvolles Zeichen der Versöhnung. Sein bewegendes Interview mit Christoph Zehendner, der geniale Auftritt von Musikern aus Basel (Schubert/Waegeli), die zündende Botschaft von Bruder Gustav, die Traumgedanken von Schwester Sigrid und einiges mehr machten diesen Abend zum absoluten Höhepunkt dieser Festwoche.

    — Dieter Weidemann

  • Fr 15. JuliDas Kloster bebt!

    Begeistert von Judy Bailey und Band feierten viele hundert Besucher, darunter viele junge Menschen, sich selbst, die Gemeinschaft und Gott. Passend für die geniale Stimmung im Klosterhof war der Leitspruch für diesen Tag »Gott sei Dank für lachen und tanzen«. Freude vermittelte auch Schwester Dorothee, die trotz ihrer körperlichen Beeinträchtigung im Rollstuhl von ihrer Lebensfreude erzählte. Der Frage »Wie kann mein Leben gelingen?« stellte sich Bruder Thomas in einer lebendigen Predigt.

    — Philipp Auerbach

  • Fr 15. JuliBesuch in der »goldigen« Kirche

    Sieben fröhliche Vorschulkinder aus dem Nachbarort Rettersheim besuchten unsere Kinderwelt. Ihre Erzieherin hatte sie schon mit ihrer Begeisterung angesteckt. Mit Freude bastelten und spielten sie mit und hörten bei den Geschichten zu. Besonders aber interessierten sich die Kinder für das Kloster selbst: Sie wollten unbedingt sehen, wie die Gäste hier schlafen, wo sie essen und wo gekocht wird. Die Klosterkirche fanden die Rettersheimer Kinder einfach »goldig«.

    — Kerstin Kröhnert

  • Fr 15. JuliVon der Kommune zur Kommunität

    Unter dieser Überschrift berichtete der ERF am 15. Juli über unsere Festwoche. In der Ankündigung heißt es: »Seit 50 Jahren gibt es die evangelische Kommunität Christusträger. Was in einer Mietwohnung in Bensheim-Auerbach begonnen hat, hat inzwischen weltweit Früchte getragen. Bruderschaft und Schwesternschaft feiern in dieser Woche gemeinsam mit vielen Gästen im Kloster Triefenstein nahe Wertheim am Main. Michael Klein hat sich dort umgesehen.« Viel Freude beim Hören.

    — Schwester Angela und Christoph Zehendner

  • Do 14. Juli»Empfangen und Weitergeben«

    Christoph Zehendner und seine Band bewegten die Gäste in der vollen Zelthalle. Mathias Ade (Gitarre), Uli Schwenger (Keyboard) und Daniel Schwenger (Drums) trugen Christophs Lieder. In drei Interviews stellte Christoph Zehendner Christusträger-Schwestern vor, ihr Leben des Dienstes für die Schwachen im In- und Ausland. Die Lieder von Christoph Zehendner umgaben und schützten diese starken, persönlichen Momente mit ihrer ehrlichen Sprache und erinnerten an das Aufschauen zu Gott, der Quelle aller Barmherzigkeit, dem Spender des Lebens.

    — Bruder Dieter

  • Mi 13. Juli»Aufbrechen und Durchhalten«

    Trotz des strömenden Regens haben sich viele Besucher aufgemacht in den zur Festwoche überdachten Innenhof des Klosters. Die Band »ct&friends« begeisterte sie durch ihre Musikstücke und Lieder und hielt damit die Gäste warm. Küchenchef Bruder Helmut (der Ende letzten Jahres aufgebrochen war, um die Brüder in Kabul zu besuchen), berichtete von der beeindruckenden Arbeit dort. In ihrer Ansprache führte Schwester Astrid das Thema humorvoll und durch persönliche Beispiele aus.

    — Die Schwestern vom Hergershof

  • Mi 13. JuliWillkommen in der Kinderwelt

    Hast du schon einmal ein Stuck-Detail aus Gips selbst hergestellt? Hier kannst du das tun. Wenn du eher Lust auf Musik hast, kannst du einfache Instrumente selber bauen. Wer lieber malt, kann Malvorlagen von Bruder Uwe mit Elefanten und Pinguinen in Triefenstein bunt gestalten. Um 15 Uhr kannst du die Christophorus-Geschichte anhören. 16.30 Uhr erzählt eine Schwester aus ihrem spannenden Leben in einer der Auslandsstationen und 18 Uhr bieten wir ein Abendgebet extra für Kinder an.

    — Nora Henker

  • Di 12. JuliEntdeckungstour in der Klosterkirche

    Viele Besucher aus der Umgebung nutzen die Festwoche, um sich die Kirche anzuschauen. Für manche ist der spätbarocke Anblick fremd, andere fühlen sich gleich wohl, können sich nicht sattsehen an der speziellen Farbgebung und den überlegt gestalteten Kunstwerken. Zur Festwoche haben wir eine Broschüre mit Erklärungen zur Kirche und ein paar Rundgängen herausgegeben. Für interessierte Besucher eine Art »Schatzkarte« für Entdeckungen.

    — Christoph Zehendner

  • Di 12. JuliEin Lebenszeichen als Erinnerung

    Ein Stück Holz mit einer ganz eigenen Form. Es erinnert an Jesus von Nazareth. Er wurde im wahrsten Sinne des Wortes aufs Kreuz gelegt und darauf festgenagelt. In der Bibel lesen wir, dass Gott den toten Jesus wieder auferweckt hat. Jesus lebt. Die Wundmale aber bleiben. Der Auferstandene trägt die Spuren seiner Verletzungen. Daran erkennen ihn seine Jünger. Unser Festwochen-Kreuz hat eine glatte und eine raue Seite. Genauso wie die Tage unseres Lebens. Jesus verspricht: »Ich bin bei euch alle Tage.«

    — Bruder Thomas

  • Mo 11. JuliAbhängen und Auftanken in der Lounge

    (Alkoholfreie) Cocktails, Musik, nette Leute, gute Gespräche, chillige Lounge-Atmosphäre – und das im Kloster?! Auch das gibt’s bei der Festwoche zum 50jährigen Jubiläum der Christusträger. In der »Lapidarum Lounge«, ruhig gelegen gleich hinter der Cafeteria, können junge (und junggebliebene) Besucher einfach mal durchatmen vom hektischen Trubel, der sonst während der Festwoche herrscht. Und wer trotzdem aktiv werden möchte, auf den warten elf Stationen rund ums Leben. Kommt doch einfach mal vorbei, wir freuen uns!

    — Manuela und Jan

  • Mo 11. JuliDie Festwoche in den Medien

    Der Evangeliums-Rundfunk informierte im Magazin »Halbzeit«: Moderator Heiko Brattig interviewte dazu Schwester Angela. Reporter von idea-Fernsehen und Main Post waren bereits in Triefenstein und werden berichten. Beiträge kamen u.a. auch bei epd und idea, Pressestelle des Bistums Würzburg, Bayr. Sonntagsblatt, Württemb. Gemeindeblatt, Unsere Kirche, Fränkische Nachrichten, Main Echo und Neue Württembergische Zeitung.

    — Christoph Zehendner

  • Mo 11. JuliÖkumenischer Gottesdienst geht ins Herz und in die Beine

    Mit sattem Sound von fünf Sängerinnen mit Bläsersatz und Rhythmusgruppe gab die Band »WTL« aus dem Spessart dem ökumenischen Gottesdienst am Sonntagabend Farbe. An diesem Anlass mit guter Tradition in der Nachbarschaft nahmen gegen 400 Menschen teil. Bruder Dieter erinnerte in der Predigt um die Frage »Jesus, bist du es?« an schwierige Wegstrecken im Leben eines jeden – auch der Bruderschaft – und ermutigte zum vertrauensvollen Durchhalten: Das Verstehen gibt der Herr oft erst im Nachhinein.

    — Bruder Gustav

  • So 10. JuliEindrücke vom Ausstellungsrundgang

    Aufstieg zum Kloster mit Schmunzeln über Playmobil-Darstellung besonderer Momente von Schwestern und Brüdern. Am Eingang Erstaunen, welche Fülle in den vergangenen 50 Jahren liegt. Abstieg in den Keller, dort im Kerzenlicht lauschen auf Worte aus dem Buch der Bücher. Rätseln beim Anblick der alten schwarz/weiß Fotografien: Welcher Bruder oder Schwester blickt hier so voller Tatendrang und frischer Begeisterung in die Zukunft? Über die steile Treppe (an deren Fuß der Name »Christusträger« durch den Christophorus-Gang mehr Gehalt bekommt). Am Ende Vertiefung, Bewunderung, als ob jemand gerade das CT-Zeichen auf Hochglanz poliert hätte.

    — Martin Kloska

  • So 10. JuliManfred Siebald singt vom »Hinfallen und Aufstehen«

    Von Kanada (wo er gerade unterrichtet) kam Manfred Siebald eigens nach Triefenstein. »Geh unter der Gnade«, »Als ich ganz unten war«, »Gut, dass wir einander haben« und andere seiner Lieder-Klassiker brachte er mit, aber auch viele neue Texte und Melodien. Seine Freundlichkeit und seine authentische Art, vom Glauben zu reden und zu singen kamen bei den rund 800 Besucherinnen und Besuchern sehr gut an. Drei Zugaben erklatschten sie, bis Manfred ihnen ein »Lebe wohl« zusang und einen wertvollen Abend beendete. Danke, Manfred!

    — Christoph Zehendner

  • So 10. JuliFestwochenstart mit vielen Gästen

    Sonne und jede Menge strahlender Gesichter zum Auftakt der Festwoche, darunter Nachbarn, Camper vom Zeltplatz, Interessierte aus nah und fern, Besucher aus Frankreich und der Schweiz: Beim Gottesdienst im dichtgefüllten Festwochen-Zelt sprach Bruder Christian (der Prior der CTs) von den »50 Jahren Erfahrung mit der Verlässlichkeit Gottes«, die Brüder und Schwestern gemacht haben. Die mitreißende Musik dazu lieferte ein ganz besondere Musikgruppe – eine Band, in der Schwestern und Brüder zusammenspielten.

    — Christoph Zehendner

  • Sa 09. JuliDiese Ausstellung macht neugierig

    Heute wird’s ernst: Um 14.00 Uhr geht das große Klostertor auf, die Gäste können kommen. Schon auf dem Weg vom Parkplatz zum Kloster werden sie einen ersten (farbenfrohen und spielerischen) Teil der Ausstellung »Erfahrungsräume Christusträger« entdecken. Innen geht’s mit vielen Überraschungen weiter: In Klosterkirche und Gewölbekeller, in manchen Gästezimmern und im Westflügel haben Schwestern, Brüder und viele Helferinnen und Helfer Erstaunliches aufgebaut. Ich werde mir das noch mal in aller Ruhe ansehen.

    — Christoph Zehendner

  • Fr 08. JuliDas Zelt steht, der Schweiß rinnt

    So arbeitsreich kann Klosterleben sein: Seit Tagen strömen zusätzliche Helferinnen und Helfer zusammen, um alles für die Festwoche perfekt vorzubereiten – Rasen mähen, Ausstellung aufbauen, Blumen pflanzen, für Sauberkeit sorgen usw. Besonders auffällig die Veränderung im Innenhof: Dort haben rund 15 starke Männer ein stabiles Zelt für die acht Veranstaltungen der Festwoche aufgebaut. Hier kann ab Samstag gefeiert werden. Sie kommen doch auch, oder?

    — Christoph Zehendner

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