Christusträger Bruderschaft

Wir sind die Neuen

Seit ein paar Wochen ist in Triefenstein ein neuer tatkräftiger Jahrgang von freiwilligen Helfern aktiv – und Helferinnen. Hier stellen sie sich vor:

Wir sind die Neuen: Daniel, Markus, Kifle, Mathilda, Jürnjakob, Samuel, Rebekka – © Br. Uwe Stodte, 2016
Wir sind die Neuen: Daniel, Markus, Kifle, Mathilda, Jürnjakob, Samuel, Rebekka – © Br. Uwe Stodte, 2016

Ich mache ein Freiwilliges soziales Jahr im Kloster Triefenstein bei den Christusträgern – diese Entscheidung haben wir alle getroffen und trotz manch irritierter Reaktion aus unserem Umfeld auch in die Tat umgesetzt.

Die ersten Wochen in Triefenstein liegen nun hinter uns und wir haben schon viel erlebt. Wir entdecken hier eine vollkommen andere Lebensweise, die durch einen strukturierten Tagesablauf mit regelmäßigen Gebeten am Morgen, Mittag und Abend gezeichnet ist. Neu ist es für uns außerdem, in einer so großen Gemeinschaft mit vielen verschiedenen Menschen zusammenzuleben. Aber auch die neuen Aufgaben und Pflichten fordern uns heraus. Anfangs wussten wir nicht, ob uns die übertragenen Arbeiten liegen und Spaß machen oder wer die anderen FSJler sind. Es stelle sich heraus, dass wir sowohl vom Alter als auch von der Herkunft her ein bunt gemischter Haufen sind. Von frischen 16 bis zu erfahrenen 29 Jahren ist alles vertreten. Aber spätestens seit dem Einführungsseminar im Spessart ist uns allen klar: Trotz aller Unterschiede sind wir ein tolles Team.

Was uns allerdings noch zu schaffen macht, ist das frühe Aufstehen und die körperliche Arbeit, welche für den Einen oder die Andere doch etwas ungewohnt sind.

Eingeteilt sind wir in verschiedene Bereiche. Samuel und Markus sorgen in der Küche für das leibliche Wohl. Jürnjakob ist Ansprechpartner für die Gäste in der Rezeption. Mathilda, Daniel, Rebekka und Kifle halten das Kloster und das Gelände drum herum in Schuss.

Bis Februar bekommen wir noch tatkräftige Unterstützung von Pascal (Küche, FSJler seit 2015) und Björn (Mädchen für Alles, BFD).

Neben all der Arbeit haben wir allerdings in der Freizeit auch Möglichkeiten, gemeinsam etwas zu unternehmen, z.B. dienstags beim FSJ-Abend, der von uns bunt gestaltet wird.

Einen Mix aus Freizeit und Arbeit bieten die insgesamt 25 Seminartage, die wir zu absolvieren haben. Das erste davon, das Einführungsseminar, haben wir schon hinter uns. Nächste Woche packen wir gleich wieder unsere Koffer und fahren für einen Arbeitseinsatz nach Rumänien.

Wir sind sehr gespannt, was uns im kommenden Jahr noch erwartet und freuen uns auf die Zeit bei den Brüdern, die wir gemeinsam erleben dürfen.

Die FSJler aus Triefenstein, 08.10.16

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