Christusträger Bruderschaft

Bruder Felix Bolli

Bruder Felix ist seit 1974 in der Bruderschaft. Er lebt in Triefenstein und begleitet dort Gästegruppen.

Bruder Felix Bolli
Bruder Felix Bolli
  • Geburt 1952 in Zürich/Schweiz
  • Eintritt 1974
  • Beruf Gärtner
  • Arbeitsbereich Gästebüro in Triefenstein

Easter Morning, also Ostermorgen hieß die Band, in der ich mit Anfang 20 Bass spielte. Kopf der Band war ein guter Freund von mir, den ich schon seit der Kindheit kannte – Gustav Fluck, der jetzige Bruder Gustav.

Etwas für Jesus machen wollte ich in dieser Band und überhaupt in meinem Leben. Ich bin in einem christlichen Elternhaus aufgewachsen und habe von Kindesbeinen an gute christliche Jugendarbeit erlebt. Mir war es wichtig, nicht nur am Wochenende als Christ zu leben, sondern ganze Sache zu machen. Und so entschloss ich mich, Bruder zu werden – wie vor mir auch mein Freund Gustav.

Drei Leidenschaften prägen heute mein Leben:

Zunächst der Wunsch, im Auftrag Jesu tätig zu sein, etwas Sinnvolles für ihn zu tun. Heute tue ich das im Rahmen der Gästebetreuung in Triefenstein. Ich hole unsere Gäste am Bus oder an der Bahn ab. Ich helfe ihnen bei der Ankunft in Triefenstein wie auch in der Zeit, die sie bei uns verbringen. Und ich versuche, ein offenes Ohr für sie zu haben. Durch meinen Beruf als Gärtner gestalte ich das Haus etwas blühender. Auch Renovierungsarbeiten in Triefenstein sind mir ein großes Anliegen. Unsere Gäste sollen unser Haus als wohnlich empfinden und sich hier richtig wohlfühlen.

Meine zweite Leidenschaft gilt der Musik. Christliche Musikprofis wie Andraé Crouch, Koinonia oder die Harlem Gospel Singers begeistern mich. Und als ehemaliger Bassist bei ct&friends zupfe ich auch heute noch ab und zu die Saiten – das macht mir viel Freude.

Meine dritte Leidenschaft ist das Billardspiel. Seit ich es entdeckt habe, freut es mich, dieses Spiel gemeinsam mit anderen zu spielen. Immer wieder einmal kommt es dabei zu tiefen Begegnungen, ja zu Gesprächen über den Glauben.

Wenn ich zurückschaue auf meine Jahre als Bruder kann ich dankbar sagen: Ich bin durch viele Begegnungen und Freundschaften reich beschenkt worden.

Ich hoffe, dass ich noch viele Jahre lang leben und für Jesus arbeiten kann. Aber wenn ich einmal sterbe, dann möchte ich, dass bei meiner Beerdigung über Römer 8,38/39 gepredigt wird:

Ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes noch eine andere Kreatur uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn.

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