Christusträger Bruderschaft

Bruder Hans Babel

Bruder Hans ist seit 1992 bei den Christusträgern. Er ist im Unterhaltsteam in Triefenstein tätig und führt Schneeschuhwandergruppen durch die Schweizer Berge.

Bruder Hans Babel
Bruder Hans Babel
  • Geburt 1962 in Feuchtwangen
  • Eintritt 1992
  • Beruf Maschinenbaumeister
  • Arbeitsbereich Technischer Unterhalt in Triefenstein

»Denn Du bist meine Zuversicht, Herr, mein Gott, meine Hoffnung von meiner Jugend an.«

Dieser Satz aus dem 71. Psalm ist mein Konfirmationsspruch und er passt gut zu meinen Erfahrungen. Schon als Kind wuchs ich in den Glauben hinein, erlebte Kindergottesdienst und Jungschar. Auf einer Konfirmandenfreizeit wurde ich bewusst Christ, schon wenig später arbeitete ich in unserem CVJM und bei Jugendzeltlagern mit.

Mit etwa 16 Jahren erlebte ich dann die Band der Christusträger und war begeistert von ihrer Musik und den Texten. Ich hatte den Eindruck, dass die Brüder dort oben auf der Bühne das lebten, was sie sagten. Immer wieder einmal fuhr ich gemeinsam mit anderen zu Veranstaltungen der Christusträger. 1986 luden wir die CTB-Band zu einer Gemeindewoche zu uns nach Burk ein – ich gehörte zu den Mitarbeitern und vertiefte so meinen Kontakt zu den Brüdern. Ich erlebte Freizeiten in Bensheim-Auerbach und Ralligen mit, kam dann auch nach Triefenstein und half bei der Renovierung der damals recht verwahrlosten Gebäude.

Doch die Perspektive, selbst Bruder zu werden, kam erst nach einer schwierigen Wegstrecke in meinem Leben. Ich spürte, dass ich mich neu orientieren müsste. Als Helfer für ein Jahr meldete ich mich in Triefenstein an. Doch gegen Ende dieses Jahres spürte ich immer deutlicher: Gott möchte, dass ich ganz zu den Brüdern gehe. Mein Eindruck war, dass der rote Faden, den Gott durch mein Leben gezogen hatte, hier in Triefenstein weitergehen könnte.

So wurde ich Novize in Triefenstein und erlebte im ersten Jahr in Waschküche und Küche mühevolle Zeiten. Doch obwohl mir die Arbeit dort nicht entsprach, merkte ich: Jesus hat für mich in dieser Gemeinschaft einen Platz.

Heute empfinde ich Triefenstein und die Bruderschaft als meine Heimat, aber ich halte gerne auch Kontakt zu meiner Familie und zu meiner früheren Gemeinde und dem CVJM. Neben den Aufgaben in Triefenstein selbst versuche ich, die Brüder in Afghanistan und im Kongo technisch zu unterstützen, mehrmals war ich auch schon in den Auslandsstationen, um dort bei bestimmten Aufgaben anzupacken.

Viel Zeit bleibt mir neben den Aufgaben nicht, in meiner Freizeit bin ich gerne in den Bergen unterwegs, mache Skitouren, klettere oder fahre Mountainbike.

Ob im Kloster oder bei meinen Freunden im Alpenverein – ich möchte Menschen brüderlich begegnen. Und sie sollen spüren, dass ich meine Hoffnung ganz auf Gott setze.

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