Reise in eine fremde Welt
"Ich bin überrascht und fasziniert davon, wie zufrieden, ja glücklich die Menschen im Kongo sind, obwohl ihre Lebensumstände äußerst einfach sind. Ich bin es gewohnt mit allem gut versorgt zu sein und dort herrscht Mangel an so vielem. Und doch sind die Menschen fröhlich und der Zusammenhalt in den Dörfern und Familien ist groß." So fasst Tom Scharrer (21) seine Eindrücke nach dreiwöchigen Aufenthalt in Vanga zusammen. Er war mit dem Technikteam von fünf Personen aus unserem Freundeskreis in Vanga und hat sich als Nutzfahrzeugmechaniker um die Autos und Generatoren vom Hospital Vanga gekümmert.
Das Krankenhaus braucht Unterstützung
Sowohl die Wasser- als auch die Stromversorgung für das Krankenhaus wird ausschließlich durch die Technik vor Ort gewährleistet. Für das Krankenhaus mit mehr als 400 Betten gibt es keine staatlich organisierte Unterstützung. Für die Kongolesen ist es eine große Herausforderung, die Technik, die von anderen Kontinenten kommt zu warten und zu reparieren. So ist es dem Technikteam neben der konkreten Hilfe auch ein großes Anliegen die EInheimischen zu schulen. Und wir Christusträger in Triefenstein helfen auch mit, wenn es darum geht, Ersatzteile und passendes Werzeug zu besorgen.
Die Arbeit im Kongo hat Tom Freude gemacht und das Team ist bei der Arbeit gut vorangekommen. Es gab auch Freiräume für Begegnungen und Kennenlernen der Umgebung. Heiner Oppliger war Teil der Technikertruppe und das ermöglichte viele gute Begegnungen mit den Menschen vor Ort. Heiner lebte und arbeitete mit seiner Frau Rosmarie über 10 Jahre lang in Vanga und leitete in der Zeit den technischen Dienst des Krankenhauses. Für die Zusammenarbeit vor Ort ist es von großem Wert, dass Heiner die Sprache und vieles von der Kultur der Kongolesen kennt. Und dass er Freunde vor Ort hat. Freundschaft und freundliches Zugehen auf andere Menschen gehört zutiefst zur Kultur im Kongo.
Unsere Arbeit in Vanga geht weiter
Die Unterstützung der Kongolesen in der Provinz Kwilu, die zu den armen Regionen des Kongo gehört, ist uns Christusträgern ein großes Anliegen, auch wenn keine Brüder mehr dauerhaft vor Ort sein können. Neben der finanziellen Hilfe, die wir Dank unserer Spender aus dem reichen Europa zu den Bedürftigen im Kongo weiterleiten können ist auch die praktische Hilfe und Schulung der Kongolesen für Vanga ein großes Geschenk. Wir sind sehr dankbar für den Dienst, den das Technikteam dort vor Ort geleistet hat.
